Diskussion

Hier können Sie mit mir und miteinander diskutieren. Ich bitte um Ihr Verständnis, dass Ihre Beiträge freigeschaltet werden müssen und ich mir vorbehalte sie vorher zu lesen. Schreiben Sie bitte nach Möglichkeit unter Ihrem Klarnamen. Sie können Beiträge aus dem Blog und der Presse diskutieren oder eigene Thesen einbringen.

14 Responses to Diskussion

  1. Ich stoße gelegentlich auf die Ansicht, dass der schrankenlose Konsum und der Besitz von tausenden von Dingen den Menschen passiv machen und auf diese Weise zu Depressionen beitragen. Der Mensch ist eigentlich mit seinen kreativen und sozialen Eigenschaften eine ‚Energiequelle‘ und wird durch den Konsum zur ‚Energiesenke‘. Das soll ihn krank machen.
    Wie ist das Ihrer Erfahrung nach?

    • es macht mich traurig, wie unsachlich im LZ-Forum zum betreffenden Artikel über dieses spannende Projekt hergezogen wird.
      Natürlich ist Kritik erlaubt, aber dann sollte man sich auch wirklich mit der genauen Beschreibung des Projekts auseinandergesetzt haben. Das haben dort offensichtlich die wenigsten getan.
      Es geht hier meinem Verständnis nach darum, mit dem Bauwagen ein Umfeld (und Begegnungsort) zu schaffen, in dem es möglich ist, mit den Bedeutungen der Dinge für das alltägliche Leben zu experimentieren, ohne von seinem bisherigen „Gegenstandspool“ abgelenkt zu werden.
      Wo dieser Bauwagen steht ist völlig egal, da man ja bewußt und freiwillig auf Dinge versuchsweise verzichtet und nicht durch z.B. Abgeschiedenheit eine erzwungene Abwesenheit von Dingen herbeiführt. Grade der direkte Konflikt mit der „dingreichen“ Umwelt wird bestimmt spannend.
      Was dieses Projekt für mich besonderns interessant macht, ist die Möglichkeit, bei der praktischen Umsetzung über die Schulter schauen zu dürfen. Theorien sind immer schnell herausgehauen…
      Interessant wäre in diesem Zusammenhang eine Liste der Dinge, die sich im Bauwagen befinden. Das wäre aber vielleicht ein bißchen zuviel Big Brother…

    • Ich stieß heute auf die Sendung im WDR Radio und dann auf diesen Blog. Das Thema hat mich wirklich beschäftigt, da die Frage von Sein und Haben für mich eine große Relevanz hat. Aufgrund einer längeren Erkrankung war ich gezwungen viel Zeit Zuhause zu verbringen, konnte weniger Sozialkontakte pflegen und kaum an Unternehmungen teilhaben. Ich habe in dieser Zeit trotz vieler Gegenversuche vor allem Unterhaltung durch TV, Konsum und Internet gesucht und eine regelrechte Ritualisierung dieser Verhaltensform bei mir beobachtet. Ich hatte das Gefühl nicht allein, ohne Nebengeräusch in einem Raum sein zu können oder abends einschlafen zu können. Es hat mich viel Überwindung gekostet, mir wieder anzueignen in der Stille und Dunkelheit einzuschlafen oder ein Bild zu malen, Musik zu machen. Ich brauche immer ein Gegenüber,dass mir Feedback zu meinen Tätigkeiten gibt, sonst scheinen sie mir sonnlos. Bis heute gehe ich immer wieder den leichteren Weg der medialen Unterhaltung, wobei diese bei mir nur kurzweilige Zufriedenheit – eben durch Abschalten des Kopfes bewirken. Ich bin aufgrund meiner Erfahrungen der Meinung, dass der Rückzug von Natur, realen Sozialkontakten und kreativer Beschäftigung zu einer seelischen und geistigen Verkümmerung führt, die Depressionen fördert, da die Momente der Stille zwangsläufig den Charakter von Sinnkrisen einnehmen. Die bunten Bilder der Serien, Filme und Werbebilder wecken soviele Wünsche und Bedürfnisse – der ständige Vergleich bewirkt eine kostante Unzufriedenheit, die letztlich traurig und ruhelos werden lässt. Ich habe das Gefühl, dass dadurch der Reichtum des eigenen Innenlebens abnimmt und die Beschäftigung mit sich Selbst immer schwieriger wird. Die Überwindung dieser „konsumalen“ Krise sehe ich nur in konstanter Anstrengung zu kreativer Tätigkeit, Austausch mit anderen und in bewusster Abwendung von TV-Programmen etc., die einen einlullen und das eigene Denken blockieren. Ich hoffe, dass mir dies bald wieder besser gelingt. Beste Grüße und alles Gute weiterhin im Bauwagen!

    • Kleiner Bericht als Antwort:
      Mir war es gar nicht bewusst, dass es diese Ansicht so offen ausgesprochen gibt. Ich bin Studentin in Leipzig und bin zwar nicht im Einsieldlerstil auf den Campus gezogen, aber ich bin vor einer Woche zurückgekehrt von einer Wanderung, die ich mir als Praktikum anrechnen lasse für mein Psychologiestudium. Das Buch schließen, hinaus gehen um die Realitäten kennenzulernen, das sollte mir mein Studium bieten, dafür habe ich einfach selbst gesorgt. Bereits erlebt, dass eine Wanderung in besonderer Weise offen denken lässt, wollte ich dieses Mittel nutzen, Voreingenommenheiten in der Begegnung mit Menschen, die ich als Psychologin z.B. in einer Klinik hätte wenn ich von bestimmten Störungsbildern ausgehe, zu umgehen. Menschen ohne Filter zu begegnen, nicht zu sortieren, wem ich begegnen möchte, das war mein Ziel. Geholfen hat mir dabei der Durst nach Menschen. Denn: die Wege sind vor allem leer.Ich bin durch Sachsen gelaufen und konnte manchmal an einer Hand abzählen, wem ich an einem Tag begegnet bin. Leere Gärten, leere Dörfer. Wo sind die Menschen? Es raschelt hinter den Gardinen, es wendet sich jemand schnell ab, ehe ich grüßen kann. So kam mir dann auch irgendwann der Gedanke, ob Überfluss eventuell einsam macht. Du stehst vor einem gut gepflegten Einfamilienhaus und klingelst, weil es Abend wird und du jeden Abend woanders um Nachtquartier bittest. Die Gardinen rascheln, es schließt sich ein Fenster, keiner öffnet. Aber der Effekt auf mich, die studentische Wanderin, war eigentlich sehr gut: wenn ich dann Menschen getroffen habe, kam es nicht mehr in Frage, nach den üblichen Denkmustern zu entscheiden, wie lang und worüber man redet, denn es entsteht einfach Durst nach Menschen, egal welchen Schlages. Und wenn Begegnungen stattfanden, oder ich sogar aufgenommen wurde für die Nacht, war die Herzlichkeit um so größer. Wenn man den Menschen, der sonst die Gardine schnell zuziehen würde, ehe man hallo sagen kann, aus Versehen auf der Straße erwischt und anspricht, fordert man ihn in seiner Menschlichkeit auf. Oft hatte ich das Gefühl, beschenkt zu werden mit Freundlichkeit und Güte. Aber auch die Herausforderung, dem Menschen ungefragt und überraschend zu Begegnen hat sich oft wie ein Geschenk angefühlt (wenn die Verwunderung, manchmal der erste Schreck darüber erstmal verflogen waren:-), so zumindest mein Eindruck von der Reise.

  2. Gelegentlich bekomme ich Emails und auch SmS zum Diogenes-Projekt. Ich stelle Sie gerne nach Absprache hier zur Diskussion.
    Eine besonders Interessante erreichte mich von einem Freund. Er schrieb:

    „Ich sitze gerade in der Bäckerei des Obis und schaue auf andere Bauwerke hier im Industriegebiet. Was mich daran stört ist, dass diese Gebäude nur für vielleicht vierzig Jahre gebaut sind. Das strahlen sie auch aus. Es fehlt das Massive, Dauerhafte. Sie sind nicht gebaut um unser Land zu gestalten, sondern auszubeuten. In diesem Sinn nehmen sie nur und geben nichts. Und während ich darüber nachdenke, stehen sie nur einfach da in ihrer glatten, morbiden Ästhetik.“

    Ein interessanter Gedanke. Die großen Industrie- und Einkaufsflächen, die zu Bodenversiegelungen ungeheuren Ausmaßes führen und damit zu Verödung und Hochwasser (!) Diese „Einwegbauten“ mit einer Halbwertszeit von 20 bis 40 Jahren konsumieren regelrecht das Land auf dem sie stehen und nutzen es nicht. Dabei kann man in unterschiedliche Richtungen denken, wenn man nachhaltig bauen will: man legt ein Gebäude auf Ewigkeit an, wie den Aachener Dom, oder auf Wiederverwertbarkeit, wie zum Beispiel ein Strohballenhaus.
    Und etwas Liebe zum Detail könnte vielleicht auch nicht schaden.

    • Hallo, Herr Stemmer,
      ich habe das philosophische Gespräch im WDR vom 06.09. nachgehört und bin sehr nachdenklich geworden. Die Sehnsucht nach dem ballastarmen Leben ergreift mich auch dann und wann. Zumindest im Urlaub genieße ich es dann und wann, mit leichtem Gepäck z. B. von Hütte zu Hütte zu wandern.
      Eben habe ich die Gedanken zum konsumierenden versus nachhaltigen Bauen gelesen. Sie sprechen mir aus der Seele.
      Alles Gute weiter – ich bin gespannt, ob das Projekt Spuren hinterläßt…
      Ein Umdenken wär‘ schon nötig.
      Grüße aus Weiden

  3. Mensch Sven, tolle Sache. Hab’s von Benne erfahren. Gilt das Projekt auch weiter, wenn wir dich zu den Meißnerwochen auf den Ludwigstein schleppen? „Gewinn durch Verzicht“ könnte dann dein Vorlesungstitel lauten, natürlich nur, wenn du dann noch davon überzeugt bist. Bitte schreib uns einen Gruß auf den neuen JubiBlog plus ein paar Bilder. Und zeichne die raschelnden Birken, die angeblich Soundtrack deines Einschlummerns sind. Ich glaube nämlich nicht, dass die wirklich dort stehen. Auf den Bildern ist nur so ein Uni-Kasten zu sehen.

  4. hallo sven,
    bei unserem treffen gestern hatte ich dir versprochen meine beiden kurzen
    gedanken zum diogenes-projekt per email zu schicken.

    die frage nach dem wie viel ein mensch braucht lässt sich von zwei seiten aus betrachten.
    auf der einen seite habe ich die frage nach dem konsum des menschen, also wie viel muss ein mensch konsumieren um glücklich zu sein. auf der anderen seite steht die frage nach dem materiellen besitz bzw. nach der menge von gegenständen die man besitzt.
    das konsum und menge nicht zwingend miteinander in relation stehen sollte spätestens im digitalen zeitalter klar werden. aber auch vorher konnte ich sicher dinge konsumieren, die ich nicht besitze. heute beschränkt sich mein besitz von dingen oft auf ein paar bits und bytes, die mit hife eines computeres viel mehr werden als nullen und einsen.

    daraus resultierend kann man die frage nach intelligenten netzwerken stellen, in denen gegenstände eines einzelnen einer größeren gruppe von menschen zugänglich gemacht werden können.

    liebe grüße,

    malte

  5. etwas zum thema „netzwerke“ zum „teilen“

    gestern abend machten ein freund und ich eine interessante beobachtung:

    er stellte fest, dass er sein auto lediglich zwei bis drei mal im monat brauche und meinte, dass, wenn er es so betrachtet, „car-sharing“ für ihn richtig sinn machen würde. ich stellte fest, dass es dafür ja reichen würde sich mit nachbarn, die regelmäßig zur arbeit fahren oder für die familie einkaufen müssen, zusammen zu tun! darauf entgegenete er, dass es da aber über kurz oder lang zum streit über die kosten oder die nutzung kommen würde … leider musste ich ihm recht geben!

    wir fragten uns ob menschen (zur zeit) immer eine art schiedsrichter (beim „car-sharing“ die organisation die kosten und verteilung regelt) brauchen, der über eine „gerechte“ verteilung wacht. was müssten menschen lernen, damit sie selbstverwaltet und direkt netzwerke zum „teilen“ schaffen können?

    grüße,

    malte

  6. …zum Thema Netzwerke und teilen:

    Ich denke Malte hat nicht Unrecht damit, dass sich Streitigkeiten in Bezug auf das Leihen und Teilen vermutlich nur schwer vermeiden lassen. Ich denke allerdings auch, dass der Nährboden für solche Streitigkeiten davon abhängt, warum ich bei bestimmten Dingen wie z.B. Car-Sharing mitmache. Wenn es für mich im Vordergrund steht, mir den größtmöglichen Vorteil zu verschaffen ist das eine Möglichkeit. In diesem Falle wäre dann das Ziel allerdings schon gefährdet, wenn ich das Gefühl habe, mein Teil- oder Tauschpartner schneidet eventuell besser ab. Anders könnte es sein, wenn ich wegen der IDEE an sich mitmache, und z.B. das Ziel des generell reduzierten Konsums unterstützen möchte. Dann fällt es vielleicht nicht so schwer auch mal ein Auge zuzudrücken, auch wenn man weiß, dass man selber vielleicht gerade etwas schlechter dabei wegkommt. Man kann es dann vielleicht in einem größeren Kontext sehen. Im Idealfall sind natürlich beide Parteien da gleicher Meinung, aber wie oft liegen Idealfall und Realität zusammen?
    Ich bin vor kurzem auf folgende Seite gestoßen: http://de.whyownit.com/
    Es gibt dieses Projekt glaube ich noch nicht allzu lange und ich habe leider noch keine eigenen Erfahrungen damit, aber ich bin auch sehr neugierig, wie sich dieses Projekt entwickelt!

  7. Hr. Stemmer „Hut ab“ für ihr Vorhaben,
    sie verfolgen einen Gedanken mit dem ich oftmals konfrontiert war,
    mit dem ich immer wieder konfrontiert werde „Was ist Genug??!“

    Ich wollte mal 2 Gedanken zum besten Geben, die ein gewisser Paulus in einem Brief an seinen Freund Timotheus schrieb, ca. 65 n.Chr.:
    „Die Gottesfurcht mit Genügsamkeit aber ist ein großer Gewinn“
    und weiter…
    „Wenn wir aber Nahrung und Bedeckung haben, so wollen wir uns daran genügen lassen“

    in nächster Zeit werde ich den Bauwagen mal begutachten 🙂
    lg
    daniel

  8. Arani Karin Kerschgens

    Lieber Sven Stetter,

    ich habe am Freitag Abend das Philosophische Radio auf WDR 5 gehört und so von deinem Projekt erfahren.
    Dein Labor-Projekt gefällt mir ist aber leider „nur“ eine gestellte Situation.
    Es wäre schön, wenn der Mensch ansich, einsehen und spüren könnte, das sein Frieden von innen her kommt.
    Wenn er quasi innere Klärung erfahren hat und spürt, was wirklich wichtig für ihn ist.
    Seit 5 Jahren habe ich die Diagnose MS und bin von meinem Beruf als Ergothrapeutin, berentet.
    Somit lebe ich von meiner kleinen Rente, der Invalidenrente aus der Schweiz, da ich 5 Jahre in Basel gelebt und gearbeitet habe und der Grundsicherung des Sozialamtes.
    Kann ich prima von leben, aber als Behinderte mußt du dir von den Behörden sagen lassen, wieviel Quadratmeter dir z.B. zustehen und sehr respektoll ist auch nicht gerade mit mir umgegangen worden.
    Eine Einkaufshilfe wurde mir verwehrt und der Sachbearbeiter hat ersteinmal frech behauptet, ich wolle die Behörde nur über den Tisch ziehen.
    Was ich mit diesen Beschreibungen nur sagen möchte ist, das ich durch die Hilfe meiner Familie und meiner Freunde, jetzt eine wunderschöne Wohnung habe einen blühenden Garten und ein sicheres Gefühl, was die Rahmenbedingungen angeht.
    Wenn ich vorher nicht schon 25 Jahre, bewußt mit mir und meiner Biographie gearbeitet hätte, wäre ich mit dieser Situation weniger vertrauensvoll umgegangen.
    Ich bin mitlerweile gerne mit mir alleine, male, schreibe, sehe Freunde, koche und esse gut.
    Mir den not-wendigen aber die von mir geliebten Dingen, habe ich ein reiches Leben.
    Lieber Sven Stetter, gerne würde ich an deine Tür klopfen und mit dir einfach-sein.
    Meine momentane Situation, der motorischen und körperlichen Erschöpfung, hindern mich an der Umsetzung.
    Danke für dein Tun und dein Engagement für EINFACHHEIT .
    Lao-Tse sagte einmal:
    Der Weg zu Tun ist zu Sein.
    Es wäre so schön, wenn der Mensch miteinader leben würde, mit gegeseitigem Respekt und Wohlwollen.
    Ich grüße dich herzlich und wünsche dir noch einen erfüllten September.
    Karin Arani Maria

  9. Hallo und guten Tag (ob Morgen oder Abend, Mittag oder Nacht !),
    als ich die Ankündigung zu der Sendung mit Ihnen im WDR5 gehört habe, war ich sofort an meine Erfahrung in einem alten zugigen Zirkuswagen auf acht Quadratmetern zu leben erinnert. Bis heute schwärme ich noch von diesen zwei Jahren.Ich hatte alles (außer Toilette und Dusche und das notwendige Wasser habe ich in einer 5-Liter Milchkanne geholt ) .
    Später kam dann Telefon und PC (Modem!) dazu. Ich hatte alles was das Herz begehrte. Meine Mahlzeiten habe ich mir auf einer kleinen 9 cm Kochplatte zubereitet und noch heute staune ich, wie wenig ich gebraucht habe um glücklich und zufrieden zu sein. Geheizt habe ich anfänglich mit einem kleinen Bullerofen, später hatte ich eine Fußleistenheizung.
    Ich wünsche Ihnen viele ersprießlich Stunden zu Tag und zu Nacht !

    Ute Scott, Bonn

  10. Arani Karin Kerschgens

    Lieber Sven,
    was ich noch vergessen habe zu sagen:
    Einfachheit muß man sich auch „leisten“ können und ist ein gewisser Luxus.
    Es gibt Menschen, die oft noch nicht das Not-wendigste haben.
    Das bedingunglose Grundeinkommen, wär doch eine tolle Lösung, damit jeder das hat, um gut leben zu können. Gut im Sinne von existentieller Sicherheit.
    Ich kann erst weg lassen, wenn ich weiß was ich brauche.

    Liebe Grüße von Karin

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